Online Roundtable Mai 2025

Am zweiten Mai 2025, Generation Restoration e.V. veranstaltete einen Online Roundtable mit rund 15 Teilnehmern aus verschiedenen Organisationen, um eine zentrale Frage zu diskutieren:

«Wie kann eine interne und externe Abstimmung im Hinblick auf eine ausreichende interne Kapazitätsentwicklung für die regenerative Landwirtschaft in Flüchtlingsorten erreicht werden?»

Aufbauend auf den Ergebnissen des letzten Rundtischgesprächs, das sich mit Saatguterzeugung und Folgenabschätzungkonzentrierte sich diese Sitzung auf die Entwicklung von Schlüsselstrategien für Ausrichtung – sowohl intern unter Flüchtlingsgemeinschaften und extern mit Spendern.

In der Sitzung wurde das folgende Modell vorgestellt, das in den nächsten Monaten umgesetzt werden soll: Anpassung, Institutionalisierung und Standardisierung (siehe nachstehendes Diagramm).

Zentrale Ergebnisse

🤝 Interne Ausrichtung:

  1. Die Schaffung eines Verständnisses für die langfristigen Vorteile regenerativer Praktiken ist von wesentlicher Bedeutung.
  2. Die frühzeitige Einbindung der Gemeinschaft fördert die Eigenverantwortung und die Nachhaltigkeit.
  3. Praktische Demonstrationsstandorte sind der Schlüssel, um sichtbare Auswirkungen zu zeigen.

🌎 Externe Ausrichtung:

  1. Spendenbeziehungen müssen sich von kurzfristiger Finanzierung hin zu langfristigen Partnerschaften entwickeln.
  2. Lokalisierte Wirkungsmetriken helfen dabei, den Geldgebern echte Fortschritte zu vermitteln.
  3. Eine frühzeitige Einbindung und Sichtbarkeit zieht nachhaltige finanzielle Unterstützung nach sich.

Videoaufzeichnung des Roundtables zur Wiederherstellung der Generationen am 2. Mai 2025.

Herausforderungen & Lösungen

In den Roundtablegesprächen wurden außerdem kritische Herausforderungen und praktische Lösungen zur Stärkung der interne Koordination und fördern frühzeitige Einbindung der Spender in regenerativen Initiativen für Flüchtlingscamps.

 Interne Ausrichtung

Herausforderungen

  • Begrenztes Verständnis für regenerative Landwirtschaft unter Flüchtlingen.
  • Hohe Erwartungen an kurzfristige Ergebnisse.
  • Mangelnde Eigenverantwortung und Beteiligung von Anfang an.
  • Begrenzter Platz für die Kompostierung und die Herstellung von organischem Dünger.

Lösungen

  • Einrichtung von Demo-Websites, um zu zeigen, wie der Erfolg war und ist.
  • Verschiedene Kommunikationsmittel (auch Plattformen wie TikTok) nutzen, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen.
  • Schaffung von lokalen Lernzentren zur Wiederbelebung des traditionellen Wissens über nachhaltige Landwirtschaft.
  • Organisation von Bauernkooperativen für Saatguterhaltung und Wissensaustausch.

Herausforderungen

  • Kurzfristige Finanzierungszyklen behindern langfristige Regenerationsprozesse.
  • Folgenabschätzungen spiegeln oft nicht die lokalen Gegebenheiten wider.

Lösungen

  • Entwicklung von gemeinschaftsspezifischen, lokalisierten Wirkungsmetriken.
  • Einbeziehung der Spender von Anfang an und Behandlung als langfristige Partner.
  • Erhöhung der Sichtbarkeit durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.
  • Einbeziehung der Gastgemeinden, um einen größeren sozialen und regionalen Nutzen aufzuzeigen.

Die verschiedenen Beiträge während des Roundtables boten wichtige Perspektiven für die Förderung regenerativer Lösungen in Flüchtlingssiedlungen. Die Teilnehmer betonten, dass die lokalen Gemeinschaften zwar bereit sind, den Wandel anzuführen, aber starke Partnerschaften, praktischer Kapazitätsaufbau und nachhaltige Unterstützung durch Spender und Netzwerke erforderlich sind, um die Wirkung zu steigern. Gemeinsam legen diese Bemühungen den Grundstein für eine widerstandsfähige und regenerative Zukunft.

Werde Teil der Bewegung

Die Koordinierung dieser Bemühungen ist die Motivation und der Grund für die Gründung von Generation Restoration e.V. Wichtige Links zur Weiterverfolgung:

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