DIE HERAUSFORDERUNG

Heilung für Planet, Menschen und Frieden

Viele Menschen fliehen vor Dürre, Hunger oder Krieg – in der Hoffnung auf Sicherheit und neue Perspektiven. Flüchtlingscamps gelten oft als Zwischenstation. Doch für viele endet die Reise dort: Die Weiterreise ist teuer, gefährlich und bleibt für viele unerreichbar. Statt Übergang wird das Camp zum langfristigen Lebensmittelpunkt, oft unter schwierigsten Bedingungen, aber auch mit enormem Potenzial für Wandel.

 
Weltweit gibt es etwa 79,5 Millionen gewaltsam vertriebene Menschen, einschließlich Flüchtlinge. Gleichzeitig sind mehr als 75% der Landmasse der Erde erheblich geschädigt. Dies untergräbt das Wohlergehen von fast der Hälfte der Weltbevölkerung. Die jährlichen Kosten der Landdegradation belaufen sich auf mehr als 231 Milliarden US-Dollar.
 

Flüchtlinge & Regeneration für die Zukunft

Wiederaufbau des Ökosystems an Land bedeutet die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, des Wasserkreislaufs und des lokalen Klimas durch regenerative Praktiken wie Permakultur, Agrarökologie, Agroforstwirtschaft, ganzheitliche Bewirtschaftung, ökologischen Landbau und andere Techniken. Man legt buchstäblich den Grundstein für eine gesunde Zukunft der Menschen, denn man stärkt die Ökosystemleistungen wie Nahrungsmittelproduktion, sauberes Wasser und saubere Luft, Kühlung und Schatten, natürliches Baumaterial und vieles mehr.
 
Wir sind jetzt in der UN-Dekade auf Wiederherstellung des Ökosystems (2021-2030).
Die Regeneration von Ökosystemen ist notwendig für fruchtbare Böden, die Schaffung von Frieden und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel (siehe diese Artikel).
Wir können diesen Momentum nutzen, um die auf der Natur basierenden und auf den Menschen ausgerichteten Lösungen ins Rampenlicht zu rücken und dafür zu sorgen, dass sie sich vervielfältigen und andere befruchten, sowie die positiven Auswirkungen zu vergrößern.
 
Mit der Regeneration können wir große Krisen wie den Verlust der biologischen Vielfalt, den Klimawandel, Hunger und Wasserknappheit wirksam bekämpfen. Die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme bis 2030 kann 9 Billionen US-Dollar an Ökosystemleistungen erbringen und 13 bis 26 Gigatonnen CO2e aus der Atmosphäre entfernen. Der Nutzen übersteigt die Kosten der Erstinvestition um das Zehnfache.
 
Lass uns gemeinsam das Wurzelsystem einer widerstandsfähigen Gesellschaft stärken.

Wir sind Generation Restoration

DIE STRATEGIE

Die in unseren Gesprächen mit den Interessengruppen festgestellten Bedürfnisse waren Skalierung, Finanzierung, Beratung und Vernetzung.

VISION:      
Unsere Vision ist es, Flüchtlingscamps weltweit von stagnierenden Orten der Abhängigkeit in blühende Orte der Hoffnung zu verwandeln. Durch regenerative Methoden wie Permakultur, Forstwirtschaft (Agroforstwirtschaft), der Wiederaufbau von Ökosystemen und Social Business. Wir wollen dazu inspirieren und beitragen.

WARUM:          
Notwendigkeit der Heilung von Menschen und Planeten, Ökosystemleistungen, Nahrung, Frieden

WIE:        
Beschleunigung und Skalierbarkeit für regenerative Lösungen in Flüchtlingscamps

WAS:        
Wir bringen Organisationen, Projekte, Fördermittel und Netzwerke zusammen – als Brückenbauer

Unsere Ziele für 2024 & 2025:        
Wir wollen die nachhaltige Wirkung von regenerativen Projekten in Flüchtlingssiedlungen messen und sichtbar machen (Impact Assessment). Dazu wollen wir bestehende Graswurzelprojekte stärken und ihre erfolgreiche Weiterentwicklung unterstützen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in den systemischen Wandel einfließen: Parallel dazu arbeiten wir in Multi-Stakeholder-Dialogen mit UN-Organisationen und NGOs daran, wie regeneratives Design in Camps strategisch, durch Richtlinien und Kooperationen eingebunden werden kann. Wir wollen das Wurzelsystem widerstandsfähiger Gesellschaften stärken.  

Allgemeine Beobachtungen

  1. Wiederaufbau mit Flüchtlingen hat ein großes Potenzial.
  2. Es gibt bereits gute Beispiele mit Wissen und Erfahrung.
  3. Hindernisse behindern ihre weitere Verbreitung
  4. Voneinander zu lernen kann helfen, die Hindernisse zu überwinden.
  5. Es braucht Unterstützung von der Basis, neue Standards und praktikable Konzepte für wirkungsorientierte Investitionen.

Strategie & Theorie der Veränderung

1. SKALIEREN von positiven Beispielen: Finanzierung von Basisprojekten damit sie sich verbreiten

Erfolgreiche Graswurzelprojekte, die bewiesen haben, das ihr Konzept aufgeht, brauchen jetzt schnelles und langfristig orientierte Finanzierung um ihre positive Wirkungen zu bewerten und zu multiplizieren. Z. B. indem sie Train-the-Trainer-Programme für Permakultur anbieten, Bildungszentren errichten und so Millionen von Flüchtlingen ausbilden.

2. ÄNDERUNG von Standards: Ermöglichung von Dialogen mit Standardsetzern (Richtlinien)

Große institutionelle Akteure und NGOs legen bisher noch nicht das Augenmerk auf langfristige, regenerative Lösungen in größeren Dimensionen. Durch moderierte und partizipative Prozesse können sie gemeinsame Visionen und Strategien entwickeln und dabei Erkenntnisse und Erfahrungen aus bestehenden Projekten einbinden.

3. ENTWICKLUNG von Möglichkeiten: Geschäftsmodelle für Impact-Investitionen kultivieren

Impact-Investor*innen erkennen erst jetzt das Potenzial, Ökosystem-Restaurierung mit humanitärer Hilfe oder Entwicklungszusammenarbeit zu verbinden – mit vielfachem Nutzen. Doch es fehlt an Orientierung: Wie lässt sich der positive Impact solcher Projekte messen? Und wie werden sie zu einem lohnenden Investment?

DIE WIRKUNGSLOGIK

„Wir wollen das Wurzelsystem einer widerstandsfähigen Gesellschaft stärken. Wir sind die Generation der Restoration.“

Regenerative Praktiken in Flüchtlingscamps und -siedlungen können
zur Erreichung der 17 UN-Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung beitragen (Sustainable Development Goals, SDGs). Entdecke mit uns, wie:

UNSERE PROJEKTE