Neues Projekt

Food Forest in Uganda: Regenerative Landwirtschaft in Flüchtlingscamps

Bei Generation Restoration glauben wir an regenerative, zirkuläre Lösungen. Was wäre also, wenn wir ein Projekt starten würden, das all unsere aktuellen Initiativen in einem lebendigen Kreislauf verbindet? Genau das machen wir mit dem Food Forest Projekt.

Ein Food Forest, oder Nahrungswald, ist wie ein natürlicher Wald gestaltet: Verschiedene Stockwerke des Waldes beherbergen diverse Pflanzen, Würmer, Insekten und Pilze, die einander natürlich unterstützen, um ein resilientes, selbsterhaltendes und produktives Ökosystem zu bilden.

Der Food Forest stärkt Ernährungssicherheit, stellt zerstörte Umwelt wieder her und sorgt für Klimaresilienz und Einkommensperspektiven. Gemeinsam mit unserem Projektpartner UNIDOS bauen wir ihn in der Nakivale Flüchtlingssiedlung, Uganda, auf.

Du kannst uns helfen, diese Vision in die Realität umzusetzen: Das Food Forest Projekt ist auf Deine finanzielle Unterstützung und strategische Partnerschaften angewiesen.


Was ist ein Food Forest?

Ein Food Forest, oder Nahrungswald, ist ein Anbausystem, das dem Aufbau und den Wechselwirkungen eines natürlichen Waldes nachempfunden ist. Es kombiniert Obstbäume, Gemüse, Sträucher und andere nützliche Pflanzen, die gemeinsam wachsen und die Bodengesundheit, Wasserspeicherfähigkeiten und Biodiversität verbessern. So können Geflüchtete gesunde Lebensmittel produzieren, ausgelaugte Böden regenerieren und ein klimaresilientes System aufbauen, das mit der Zeit immer weniger menschlichen Eingriff oder Input benötigt.

Food Forest Infografik
Geflüchtete Frau pflanzt Baum in Uganda


Unser Vorhaben

Das Food Forest Projekt wird in der Flüchtlingssiedlung Nakivale im Südwesten Ugandas umgesetzt. Unser Projektpartner UNIDOS beginnt mit einem 6 Hektar großen Acker als Demonstrationsfläche. Langfristig soll der Food Forest zu einer Gesamtfläche von bis zu 87 Hektar anwachsen. 

Ein Teil des Projekts umfasst den Aufbau von Baumschulen, das Ziehen und Verteilen von Setzlingen und die Produktion von Biochar und (Wurm-)kompost als Dünger. Besonderes Herzstück des Projekts ist außerdem die Schulung von Geflüchteten in nachhaltigem Land- und Wassermanagement, sowie regenerativen Anbaumethoden.

Natürliche und humanitäre Herausforderungen sind miteinander verbunden.

Unser Ziel bei diesem Projekt ist es, die miteinander verknüpften Herausforderungen von Ernährungsunsicherheit, Landdegradierung, Klimawandel und begrenzten Einkommens- und Lebensgrundlagen in der Flüchtlingssiedlung gezielt anzugehen. Mithilfe regenerativer Agroforstwirtschaft heilen wir Umweltschäden, befähigen geflüchtete Menschen und stärken lokale Ernährungssysteme.


Der Kreis schließt sich: Die Verbindung unserer bestehenden Projekte

GenR-Projekte wie Biochar und Komposttoiletten verwandeln Abfallstoffe in wertvolle Ressourcen, die den Boden nähren und das System von Grund auf stärken. Die Vermittlung von Wissen über regenerative Landwirtschaft befähigt Geflüchtete, zu Hütern dieses lebendigen Kreislaufs zu werden und von seinen Vorteilen zu profitieren. Alles ist miteinander verbunden!

Ein regenerativer Kreislauf: Der Food Forest und andere Projekte zu regenerativer Landwirtschaft greifen ineinander.


Wer hinter dem Projekt steckt

Der Food Forest ist ein gemeinsames Projekt von GenR und der ugandischen Organisation UNIDOS, geleitet von Permakultur-Trainer Paulinho Muzaliwa, der selbst aus der Demokratischen Republik Kongo nach Uganda geflüchtet ist.

Die Idee wuchs aus unserer geteilten Vision, Ernährungsunsicherheit, Klimawandel und Umweltzerstörung durch regenerative Landwirtschaft gemeinsam zu adressieren. So schaffen wir Einkommensperspektiven und Resilienz in Flüchtlings- und Aufnahmegemeinschaften.


Wie geht es weiter? Wir brauchen Dich!

Hilf uns, unsere Pläne in die Tat umzusetzen: Durch Spenden oder indem Du uns mit potenziellen Spendern und Partnern zusammenbringst, ermöglichst Du den nächsten Schritt in Richtung Umsetzung. So trägst Du dazu bei, geschädigtes Land wiederherzustellen, die Ernährungssicherheit zu stärken und langfristige Klimaresilienz in Nakivale aufzubauen. Jede Partnerschaft und jeder Beitrag bringt uns dem Ziel einer nachhaltigeren Zukunft ein Stück näher.