Online Roundtable August 2025

Am 8. August 2025 kamen rund 25 Teilnehmende aus NGOs, Forschung, internationalen Organisationen und Community-basierten Initiativen zum Roundtable von Generation Restoration e.V. zusammen. Diesmal stand ein zentrales Thema im Mittelpunkt:

«Wie können regenerative Praktiken in Camps und Siedlungen zu skalierbaren Standards werden, unterstützt durch Politik und Institutionen?»

Nach dem Fokus auf „Alignment“ bei vergangenen Treffen rückte diesmal die Institutionalisierung in den Mittelpunkt. Ziel war es, erste Beiträge für zwei Arbeitsdokumente zu entwickeln, zu:

    • Trainings- und Kapazitätsaufbau-Modellen in Zusammenarbeit mit NGOs und IOs

    • Politischer Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen

Vom Skalieren zum Standardisieren

Die Roundtable-Reihe hat mit diesem Treffen einen nächsten Schritt in Richtung Standardisierung regenerativer Ansätze in Flüchtlingskontexten gemacht. Das ist ein zentrales Ziel von Generation Restoration, um sozialen und finanziellen Wandel zu ermöglichen und langfristig den Weg von Skalierung hin zu echter Verankerung und wirtschaftlicher Selbstständigkeit zu ebnen.

Skalierung war bereits in früheren Treffen ein wiederkehrendes Thema. Zwei Arbeitsgruppen haben bisher zentrale Erkenntnisse zu Saatgutsouveränität sowie Wirkungsmessung und Wachstum gesammelt. Im vergangenen Roundtable lag der Fokus auf dem ersten Schritt zur Standardisierung, dem sogenannten Alignment. Die Teilnehmenden identifizierten dabei zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze für die Koordination von Ressourcen und Strategien sowie für die frühe Einbindung von Förderpartnern.

Das aktuelle Treffen knüpft genau hier an und setzt den Fokus auf den nächsten Schritt, nämlich die Institutionalisierung.

Zentrale Ergebnisse

Herausforderungen

    • Grassroots-Organisationen fehlt oft die Möglichkeit, Designprozesse aktiv mitzugestalten

    • Standardisierungsprozesse verlaufen häufig top-down statt ko-kreativ

    • Trainings & Inhalte sind oft nicht kontextsensibel und wenig zugänglich für GROs

Barrieren 

    • Machtungleichgewichte in Partnerschaften mit NGOs/IOs

    • Hohe bürokratische Hürden bei der staatlichen Registrierung

    • Informelle Zahlungen und fehlende Ansprechbarkeit staatlicher Stellen

    • Erschwerter Zugang zu Ressourcen & Zertifizierungen

Chancen 

    • Geplante Partnerschaftsprogramme des Office of the Prime Minister (OPM) in Uganda

    • Konsortialmodelle mit gemeinsamem Monitoring & Lernprozessen

    • Wachsende Anerkennung von GROs als Know-how-Träger und Umsetzungspartner

    • Potenzial für kollaborative Wirkungsmessung mit digitalen Tools

Videoaufzeichnung des Generation Restoration Roundtable am 8. August 25.

Werde Teil der Bewegung

Die Koordinierung dieser Bemühungen ist die Motivation und der Grund für die Gründung von Generation Restoration e.V. Wichtige Links zur Weiterverfolgung:

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