YICE: Youth Initiative for Community Empowerment

Regeneratives Lernzentrum: YICE Uganda stärkt Menschen, schützt die Artenvielfalt, fördert nachhaltige Lösungen und unterstützt Zusammenarbeit. Als Noah Ssempijja 2012 YICE gründete, hätte er sich den Erfolg, den die Youth Initiative for Community Empowerment heute feiert, nicht träumen lassen. Die Organisation setzt praktische regenerative Landwirtschaftsmaßnahmen in ländlichen Gebieten Ugandas um. Das Team hat über 1.500 Kleinbauern erreicht und deren Einkommen um 20 bis 46 % gesteigert. So wurden durch regenerative Praktiken gemeinsam fast 12 Tonnen CO2 eingespart. Die Zielgruppe sind Kleinbauern, insbesondere Frauen und junge Landwirte, darunter auch Vertriebene und Aufnahmegemeinschaften.

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Unidos Social Innovation Centre

Flüchtlinge zu Akteuren des Wandels machen – das ist das Ziel des Unidos Social Innovation Centre. In der Flüchtlingssiedlung Nakivale im Südwesten Ugandas möchte die von Flüchtlingen geführte Organisation junge Flüchtlinge mit unternehmerischen Fähigkeiten ausstatten. 44 % der jungen Flüchtlinge in Nakivale sind arbeitslos und unterversorgt Angesichts sinkender externer Unterstützung wird es immer wichtiger, Flüchtlinge zu stärken. Das Welternährungsprogramm (WFP) hat die Lebensmittelrationen für Flüchtlingssiedlungen im Südwesten Ugandas bis 2021 schrittweise auf 40 % reduziert (im Vergleich zu 2019). Laut Unidos verschärft die anhaltende Dürre die Folgen zusätzlich, da sie die Ernten der Flüchtlinge verringert. Deshalb haben die Gründer der Organisation beschlossen, ihre eigene Geschichte neu zu schreiben: Durch inklusive Bildung und die Vermittlung unternehmerischer Fähigkeiten wollen sie die Ernährungssicherheit in ihrer Flüchtlingssiedlung gewährleisten. Durch die Anwendung von Permakultur regenerieren diese entschlossenen Flüchtlinge nicht nur den Boden und die ökologische Umwelt, sondern auch ihr eigenes Leben und die Gemeinschaft.

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Rwamwanja Rural Foundation

Wie können Flüchtlinge Ernährungssouveränität erreichen? Das Team der Rwamwanja Rural Foundation schafft mit Permakultur bessere Lebensgrundlagen. Die Rwamwanja Rural Foundation Ltd. (RRF) ist eine Basisorganisation im Südwesten Ugandas. Bemeriki Bisimwa Dusabe, ein Flüchtling aus dem Kongo, gründete die Organisation im Jahr 2015. Sie wird von Flüchtlingen geleitet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Unterernährung in der Siedlung zu bekämpfen. Durch die Aufklärung ihrer Nachbarn über Permakultur befähigt die Stiftung Flüchtlinge, ihre eigenen Lebensmittel anzubauen und einen ersten Schritt in Richtung eines selbstbestimmten Lebens zu machen. Die RRF betont, dass Flüchtlinge mit dem Anbau ihrer eigenen Lebensmittel beginnen sollten – auch wenn ihr Garten oder ihr Grundstück sehr klein ist, denn regenerative Anbaumethoden wie Permakultur können viel daraus machen. Die Teilnehmer und Teammitglieder sind hauptsächlich Jugendliche und Frauen.

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